die anfänge

← schon im zarten alter von drei jahren war der kleine michl ganz vernarrt in sein kinderschlagzeug. auch sonst war eigentlich alles gefragt, was beim drauf hauen geräusche erzeugt. somit war die instrumentenwahl schon früh entschieden.

mit der zeit wuchs aber nicht nur der kleine michl, sondern auch sein interesse für ein richtiges schlagzeug. wann immer ein solches in sichtweite war, gab es nichts interessanteres mehr auf der welt und der zugehörige schlagzeuger wurde so lange angebettelt, bis der michl auch mal "spielen" durfte. das zeitungsfoto ist längst nicht das einzige seiner art...

← als ich sieben war, stand schließlich ein richtiges schlagzeug "unter" dem weihnachtsbaum – danke, liebe eltern! damals war ich ja eher dem christkind dankbar... ;)

nach den ersten schlagzeugstunden bei joachim goebel (kreismusikschule) schallte natürlich fast pausenlos der  "gustav" durchs haus. ein traum war in erfüllung gegangen :)

erfolg da, ehrgeiz weg

nach dem ersten unterrichtsjahr sammelte ich durch den eintritt ins vororchester des musikvereins gartenstadt die ersten erfahrungen im zusammenspiel mit anderen musikern (1993). wiederum zwei jahre später folgte die "beförderung" ins jugendblasorchester (1995). dort konnte ich mich vor allem für die mallets (glockenspiel, xylophon) begeistern und fing 1997 an, vibraphon zu lernen. das drumset war dann erst mal nicht mehr so interessant...

← 1998 war ein erfolgreiches jahr für mich. beim wettbewerb "jugend musiziert" kam ich zunächst auf regional- und landesebene jeweils eine runde weiter, um letztendlich beim bundeswettbewerb einen zweiten preis zu erhalten. es folgte sogar ein auftritt im fernsehen.

durch den unverhofften erfolg und vermutlich auch durch den einfluss der pubertät war mein ehrgeiz jedoch dahin, so dass ich immer weniger motivation zum üben finden konnte. entsprechend ging meine entwicklung kaum noch vorwärts. im alter von 17 jahren beendete ich schließlich meine ausbildung an der kreismusikschule.

(big) band macht spaß!

trotz des ehrgeizmangels spielte ich nicht nur weiterhin im gartenstädter orchester, sondern engagierte mich am rhön-gymnasium auch in der big band und war bei bedarf zur begleitung von theaterstücken oder dem schulchor zur stelle.

so langsam begann ich außerdem, mich für rockmusik zu interessieren (spätzünder!). dadurch rückte das drumset wieder in den fokus und so wurde die rhythmusgruppe der big band oder gar die "gottesdienst-band" gelegentlich mal zur rockband umfunktioniert. unvergesslich die stundenlangen jams während der big band-probenphase auf burg rothenfels! :D

endlich: rockband!

← erst mit fast schon 19 jahren kam ich in meiner ersten rockband unter: crazy choizz (2004). eigene songs irgendwo zwischen pop-rock und pop-punk, minimalbesetzung mit gitarre/gesang, bass/gesang und schlagzeug. ungefähr 35 auftritte in und um bad neustadt gespielt, zwei cds (2006 und 2010) veröffentlicht.

crazy choizz anhören
flash player benötigt!   "kreis"  (2010)

auf tour mit rafiki

als crazy choizz durch den umzug des bassisten nach köln quasi kurz vor dem aus stand, wurde bei rafiki die stelle als drummer frei. eigene skapunk-songs, auftritte deutschlandweit und plattenvertrag – da wollte ich einsteigen! also mal mit den jungs geprobt und letztendlich war ich ab märz 2009 dabei. mit der zeit wurde mir aber klar, dass knapp 40 termine pro jahr (plus proben!) sehr viel zeit fressen, verbringt man doch für einen 60-minütigen auftritt in hamburg mal eben 14 stunden auf der autobahn...

nach 1½ jahren (rund 60 shows) war's mir zu zeitintensiv und ich bin im september 2010 ausgestiegen.

rafiki anhören
flash player benötigt!   "schöner tag"  (2009, drums: spritus)

knapp zwei jahre pause

nach dem ausstieg bei rafiki lagen die sticks erst mal eine ganze weile in der ecke, bevor es mich wieder in den fingern juckte. doch der versuch, mit ein paar kumpels eine band (grobe richtung: melodischer hardcore) auf die beine zu stellen, wollte nicht gelingen. mehr als ein paar jams kamen einfach nicht dabei raus...

neue band!

← im juni 2012 schrieb mich ganz unverhofft der frontmann von creamhild's jazzpants auf der suche nach einem neuen drummer an. ich kannte die band schon länger, hatte sie ein paar mal gemischt und fand den ungewöhnlichen stil verlockend.

schon nach der ersten probe war mir klar: das passt! eigene songs aus einer mischung von rock, hip hop und ein paar elementen aus funk und jazz – ich nenn's einfach "rockband mit rapper".

creamhild's jazzpants anhören
flash player benötigt!   "zeittotschlagen"  (live, leider ohne keys)